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Biografie


Alle Mitglieder spielten bereits zu DDR-Zeiten in Bands, die weitestgehend in der Punkszene ihr Zuhause haben. Sänger Till Lindemann ist bei bei „First Arsch“ Schlagzeuger, Christian "Flake" Lorenz spielt zusammen mit Paul Landers bei „Feeling B“. Christoph Schneider ist bei „Die Firma“ Schlagzeuger und Oliver Riedel bei den „Inchtabokatables“ der Bassmann.

Noch vor dem Fall der Mauer, macht ein gewisser Richard Z. Kruspe über Ungarn und Österreich nach Westdeutschland rüber und gründet die Band „Orgasm Death Gimmick“. In dieser Formation spielt dieser eine Zeit lang Gitarre. Nach dem Fall der Mauer 1989 kehrt Richard in seine Heimatstadt Schwerin zurück und schließt sich kurzzeitig einer Band namens „Das Auge Gottes“ an. In Schwerin trifft er auf Till Lindemann, der zu jener Zeit sein Geld noch als Korbflechter verdient.

1993 fasst der damals 26 jährige Richard den Entschluss, seine eigene, deutschsprachige Rockband zu gründen. Er will Maschinen und harte Gitarren zusammenbringen. Dies ist die Grundidee des Projektes "Rammstein".

Aus einer Laune heraus beginnen Richard Kruspe, Oliver Riedel und Christoph Schneider, 1994 die Arbeit an einem gemeinsamen Projekt. Um auf der gesanglichen und textlichen Seite entlastet zu werden, sucht sich der Initiator Kruspe einen geeigneten Sänger, die Wahl fällt auf Till Lindemann, dessen kraftvolle Stimme und ausdrucksvollen Texte zu dem Projekt paßten. Zusammen nehmen sie als Quartett ein erstes Demo auf. Ihr Bekannter Paul Landers bekundet Interesse, zum kompletten Sound mit elektronischem Einschlag; fehlt nur noch ein geeigneter Keyboarder, den sie vermeintlich mit Flake gefunden haben. Flakes Begeisterung hielt sich erstmal in Grenzen, da er noch bei „FeelingB“ war, sowie das Konzept von Rammstein ihm langweilig erschien.Als Flake dann zugesagt hatte, bewerben sie sich mit einem Demo bei einem Bandwettbewerb, bei dem ein Studioaufenthalt als Preis winkt, und gewinnen diesen letztendlich dann auch.

1995 sind sie als Support für Project Pitchfork auf Tour. Im selben Jahr unterschreiben sie bei Motor und beginnen mit den Aufnahmen für das Debüt "Herzeleid" mit dem schwedischen Produzenten Jakob Hellner, der unter anderem auch mit Clawfinger und vielen anderen Bands zusammen gearbeitet hat. Dieses erste Studioalbum „Herzeleid“ erscheint im September 1995.

Mit „Sehnsucht“ (1997), dem nächsten Album, sind Rammstein vor allen in den USA sehr erfolgreich. Regisseur David Lynch verwendete "Heirate Mich" und "Rammstein" für den Soundtrack seines Filmes „Lost Highway“.

1998 kommt dann „Live aus Berlin“, der erste Live-Longplayer, nach einer sehr erfolgreichen Tournee. Auch das nachfolgende Album, „Mutter“ (2001), geht an die Spitze der Longplayer-Charts.Das Sextett gilt, neben Kraftwerk und den Einstürzenden Neubauten, als eine der wenigen deutschen Bands von internationaler Bedeutung.

Nach einer längeren Pause, die vor allem Till Lindemann für ein literarisches Projekt nutzt, erscheint im September 2004 das vierte Album „Reise, Reise“. In alter Rammsteinmanier geht auch dieses Album erneut europaweit an die Spitze der Charts. Die sich anschließende Tour 2004/2005 ist schnell ausverkauft, so dass man sich entschließt noch weitere Zusatzkonzerte zu geben. Desweiteren werden Rammstein 2005 noch auf diversen Festivals und in verschiedenen Ländern zu sehen sein.

Literaturempfehlung:

„Ursprung Punkszene“ von Michele Bettendorf
„Rammstein“ von Gert Hof
„Mix dir einen Drink, Feeling B“ von Ronald Galenza u. Heinz Havemeister
„Letzte Ausfahrt Germania“ von W. R. Mühlmann

Weitere Links zum Thema:

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www.laut.de
www.motor.de

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